Home Bundesanstalt THW Allgemeines Weihnachtsgrußwort 2008 des THW-Präsidenten und des THW-Vizepräsidenten

Weihnachtsgrußwort 2008 des THW-Präsidenten und des THW-Vizepräsidenten E-Mail

Weihnachtskugel am TannenbaumLiebe THW-Helferinnen und THW-Helfer,
Liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter,

„Wer den Nächsten nicht findet, verliert sich selbst.“ Dieses Motto hat für uns das ganze Jahr über Bedeutung, und Sie haben in diesem Jahr erneut bewiesen, dass Helfen verbindet. Dafür danken wir Ihnen, Ihren Familien und Ihren Arbeitgebern, deren Unterstützung für Sie und für das THW gleichermaßen von großem Wert ist.

Das THW-Jahr 2008 ist geprägt von vielen Ereignissen, an die wir uns erinnern. Es begann mit einem schweren Schicksalsschlag, als wir im Januar unseren THW-Helfer Kai Böge bei einem Einsatz in Halle verloren. „Wie geht das Leben weiter?“, fragten wir uns. Das Wissen, dass viele Menschen auf die Frauen und Männer des THW zählen, machte Mut und gab Kraft.

Wir meisterten zahlreichen Herausforderungen für das THW: Orkantief Emma fegte über Europa hinweg, der ICE-Unfall im Landrücken-Tunnel bei Fulda forderte unseren Einsatz, auf den verheerenden Wirbelsturm Nargis in Myanmar folgte unmittelbar das Erdbeben in China. Im September war der Einsatz in Ägypten mit der Bundespolizei eine besondere Herausforderung, und gerade erst Ende November verlangte die Explosion eines Silos bei Worms, bei dem ein Feuerwehrkamerad ums Leben kam, unseren Einsatz. Fast schon „nebenbei“, aber genauso professionell und effektiv, lief unsere Projektarbeit ab, unter anderem in Indonesien und auf EU-Ebene zum Beispiel in Rumänien. Wir nahmen an Übungen in Polen, Tschechien und Finnland teil, wirkten an der EXPO in Zaragoza mit und erlebten die THW-Zugtaufe in Halberstadt und das Bundesjugendlager des engagierten THW-Nachwuchses in Trier.


Ein buntes, aber bewegtes Jahr liegt also hinter uns. Es sind bewegende Zeiten, die nicht einfach sind. Das Jahr 2008 hat einmal mehr gezeigt, wie wichtig es ist, aufeinander zu zu gehen – den Nächsten zu finden. Es bedeutet Einsatzbereitschaft und die Verantwortung, füreinander da zu sein, im Einsatz und darüber hinaus, und sich Seite an Seite für seine Überzeugung und Ziele, für Menschen in Not einzusetzen. Das werden wir auch in Zukunft tun.

Viele spannende Ereignisse werfen für 2009 bereits ihre Schatten voraus, deren Vorbereitungen auf Hochtouren laufen. Der NATO-Gipfel Anfang April und der „Tag des THW“ vom 15. bis 17. Mai in Chemnitz sind nur zwei Beispiele.

Weihnachten bedeutet, ein wenig inne zu halten, die Zeit besonders intensiv zu leben und zu erleben, sich zu besinnen. Mit einem Lächeln im Gesicht, das stärker ist als Hetze und Hektik. Es bedeutet, Kraft zu schöpfen, in der Gemeinschaft, mit der Familie, Freunden, Nachbarn für die Aufgaben, die vor uns liegen. Wir wünschen Ihnen und Ihren Familien eine besonders intensive und schöne Weihnachtszeit. Für das neue Jahr begleiten Sie unsere besten Wünsche.


Ihr

 

Ihr

Albrecht Broemme

 

Rainer Schwierczinski

Präsident der Bundesanstalt Technisches Hilfswerk

 

Vizepräsident der Bundesanstalt Technisches Hilfswerk

by www.thw.de

 

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