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Die THW-Bundesvereinigung: Partner und Fürsprecher

 

Die Bundesvereinigung der Helfer und Förderer des Technischen Hilfswerkes, kurz: THW-Bundesvereinigung, ist ein wichtiger Teil des Motors, der das Räderwerk der Bundesanstalt Technisches Hilfswerk in Gang hält. Als eingetragener Verein hat sie es sich zur Aufgabe gemacht, das THW und seine Arbeit finanziell, materiell und ideell zu unterstützen.

Aktive Unterstützung in Schlüsselbereichen

Seit den Gründungstagen im Mai 1980 leistet die THW-Bundesvereinigung Lobbyarbeit für das THW. Diese setzt vor allem in Bereichen an, die für die Zukunft der Bundesanstalt Technisches Hilfswerk besonders wichtig sind. So zählt etwa die „Förderung der Jugendpflege“, wie es in der aktuellen Satzung heißt, zu den wesentlichen Zielen, welche die Bundesvereinigung verfolgt. Sie will Jugendliche für das THW und seine Arbeit begeistern, sie „zur „tätigen Nächstenhilfe“ im Ehrenamt, „zur Übernahme von Verantwortung“ und „zum sozialen Verhalten in der Gemeinschaft“ erziehen. Zu diesem Zweck arbeitet sie eng mit der THW-Jugend e.V. zusammen. Lebendige nationale und internationale Begegnungen zwischen im Zivil- und Katastrophenschutz engagierten Jugendlichen und von Eifer und Begeisterung am Helfen geprägte Vergleichswettbewerbe waren und sind das Ergebnis dieser fruchtbaren Kooperation.

Doch nicht nur in der Nachwuchsarbeit ist die THW-Bundesvereinigung, zu deren Gründung Regierungsdirektor Ferdinand Ständer aus der THW-Leitung seinerzeit Anstoß gab, der Bundesanstalt THW ein zuverlässiger und unersetzlicher Partner. Zum Beispiel kam ihr in der Vergangenheit auch bei der Erweiterung der Unterkünfte und bei der Verbesserung der Ausstattung für die THW-Helfer in den Ortsverbänden immer wieder entscheidende Bedeutung zu. Die Bundesvereinigung stellt dem THW Geld und Geräte für seine Einsätze im In- und Ausland zur Verfügung. Mehrfach konnte sie sich schon erfolgreich dafür einsetzen, dass Fahrzeuge der Bundeswehr vom THW kostenlos übernommen werden konnten. Als eingetragener Verein genießt sie bei der Gewinnung von Spenden und Sponsorengeldern wesentlich größere Freiräume als die Bundesbehörde Technisches Hilfswerk selbst.

Hörbare Stimme

Die politische Interessenvertretung ehrenamtlichen Engagements im Zivil- und Katastrophenschutz rechnet die THW-Bundesvereinigung ebenfalls zu ihren Kernaufgaben. Sie arbeitet an der Gestaltung der gesetzlichen Grundlagen für das THW mit und nimmt Stellung zu entsprechenden Gesetzesvorhaben des Deutschen Bundestages. Ständig hält sie parteiübergreifend Kontakt zu den Entscheidern in der Politik. Oft schon hat sie sich wirkungsvoll in die Debatte um die Höhe der für das THW bestimmten Haushaltsmittel eingebracht. Der relativ große politische Einfluss der THW-Bundesvereinigung ist sicherlich nicht zuletzt auf die handelnden Personen zurückzuführen. Denn sowohl Hans-Joachim Fuchtel, Präsident der THW-Bundesvereinigung, als auch dessen Vize, Klaus Hagemann, sind Mitglieder des Deutschen Bundestags (Stand: Januar 2007).

Aber nicht allein in der überaus wichtigen politischen Netzwerkarbeit setzen die Aktiven der Bundesvereinigung auf einen regen, bisweilen kritischen Dialog mit den verantwortlichen Stellen. Sie pflegen ihn auch im alltäglichen Kontakt zum THW und fördern so deren nachhaltige Weiterentwicklung zu einer modernen, weltweit tätigen Hilfsorganisation. Sie wollen das Miteinander und den Informationsaustausch innerhalb des THW verbessern helfen. Zudem wollen sie erreichen, dass ehrenamtliches Engagement in der Gesellschaft wieder die Anerkennung erfährt, die es verdient.

Organisatorische Struktur und Zusammenarbeit

An der Spitze der THW-Bundesvereinigung tritt dafür der Präsident ein. Die Bundesvereinigung besteht aus den für die Länder gegründeten Vereinigungen der Helfer und Förderer des Technischen Hilfswerkes (THW-Landesvereinigungen e.V.) und der THW-Jugend e.V. als aktive Mitglieder. Hinzu kommen weitere natürliche oder juristische Personen als Förder- oder Ehrenmitglieder. Korrespondierend zu der ehrenamtlichen Basisebene „Ortsverband der Bundesanstalt THW“ gliedern sich die Landesvereinigungen in mehrere Ortsvereinigungen.

Das maßgebliche Entscheidungsorgan ist die Bundesversammlung, die mindestens alle zwei Jahre zusammentritt. In der Bundesversammlung sitzen das Präsidium der Bundesvereinigung sowie Delegierte der THW-Landesvereinigungen und der THW-Jugend. Als Berater gehören auch der THW-Präsident und der THW-Bundessprecher dem Präsidium der Bundesvereinigung an. Auf diese Weise ist sichergestellt, dass die Aktivitäten und Ziele der beiden Organisationen harmonisiert und synchronisiert werden können.
 

 



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