|
11.01.2011 - Landkreis Leipzig / Naunhof
Landkreis weist Herrmanns Angriffe zurück Der Tag danach: Beim Landkreis wurde gestern Hochwasserbilanz gezogen. Während sich die Weiße Elster als Sorgenkind erwies, verschonte die Mulde die Region. Über die Alarmstufe zwei stieg der Pegel in Golzern nicht, am Sonntag war der Scheitel überschritten. Dennoch gab es allerdings im Muldental lokale Hochwasserereignisse. "Wir tragen jetzt die Erfahrungen zusammen, um zukünftig noch besser gerüstet zu sein", erklärte Landkreis-Beigeordneter Klaus-Jürgen Linke. Hinweis: Teile dieses Beitrages sind nur für registrierte User des OV Grimma sichtbar.
Am heftigsten von den Wassermassen überrascht wurde das Freizeit- und Bildungszentrum "Grillensee". Und das führte nicht nur zu einem enormen Schaden, sondern löste auch Schuldzuweisungen aus.
Der Einsatz der Naunhofer Feuerwehr zur Gefahrenabwehr habe am Sonnabend um 0.18 Uhr begonnen. Herrmann habe kurz vor 10 Uhr angerufen, erklärte der zuständige Amtsleiter Klaus-Thomas Kirstenpfad, zu einem Zeitpunkt, als der Schadensabwehreinsatz bereits beendet war und es um die Schadensbeseitigung ging. Der Bürgermeister habe seinen Bedarf an Pumpen geschildert, die Angerufene habe ihn gebeten, dieses dem Einsatzstab schriftlich zu melden. Was dann auch passiert sei, so Kirstenpfad, das Fax habe den Einsatzstab kurze Zeit später erreicht.
Nach Klärung der Lage vor Ort und auch der Kostenübernahme sei schließlich das THW Borna mit einer größeren Pumpeneinheit angefordert worden. "Der Ablauf in einem solchen Fall ist normiert" Es gäbe ein heilloses Durcheinander, wenn die Einsätze nicht an zentraler Stelle koordiniert würden.
|