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15.12.2010 - Grimma / BAB 14
Gegen 13:00 Uhr erreichte die Helfer des Ortsverbandes Grimma wieder ein Hilferuf der Autobahnpolizei. Nachdem der Unfall vom Vormittag beseitigt waren, kamen einige LKW-Fahrer mit ihren Fahrzeugen an der Deditzer Höhe nicht mehr von der Stelle. Mit GKW und MzKW rücken die Helfer auf die A14 in Fahrtrichtung Dresden aus. Zwischenzeitlich war es allen Fahrzeugführern gelungen sich selbst aus der misslichen Lage zu befreien. Der GKW verblieb mit Helfern an der vorgesehenen Einsatzstelle, mit dem MzKW erfolgte noch eine kurze Kontrollfahrt bis zur Anschlußstelle Leisnig. Auf dem Rückweg kehrten die Kameraden mit dem MzKW zurück in den Ortsverband, während nunmehr die Helfer mit dem GKW noch eine Runde bis zur Abfahrt Klinga drehten.
Auf der Rückfahrt kamen sie rund 1 km hinter dem Parkplatz Beiersdorf zum gerade geschehenen Unfall mehrerer LKW in Fahrtrichtung Leipzig. Die Unfallstelle wird auch in der Gegenrichtung mit dem GKW abgesichert. Dann heisst es warten auf die Polizei. Noch während der Unfallabsicherung folgt der nächste Einsatzauftrag: Alle Fahrzeuge in Fahrtrichtung Leipzig müssen an der Abfahrt Grimma die Autobahn verlassen - Vollsperrung der Richtungsfahrbahn durch das THW. Mit MzKW und dem neuen GKW I rücken die Helfer aus - erst gegen 0:20 Uhr kann dieser Auftrag als erledigt betrachtet werden, denn so lange dauerte die Bergung der Unfallfahrzeuge. Doch dies sollte nicht das Einsatzende für die Helfer sein. Erneut mussten Fahrzeuge an der Deditzer Höhe geschleppt werden - diesmal allerdings bedingt durch die vorherige Sperrung von der Richtungsfahrbahn Dresden nach Leipzig. Von der Betriebsausfahrt Deditz ging es entgegen der Fahrtrichtung bis zu den liegengebliebenen Fahrzeugen - die Autobahnpolizei erwartete schon die tatkräftige Unterstützung. Kurz danach ging es weiter über die Landstraße zur Anschlußstelle Mutzschen, der Einsatzzug der Landespolizei brauchte Hilfe. Einem Gefahrguttransport musste bis nach Grimma begleitet werden - dann hieß es Weiterfahrverbot. Um 03:00 Uhr waren die Helfer mit dem GKW I (alt) wieder in der Unterkunft, der MzKW kam schließlich um 04:00 Uhr wieder im Ortsverband an. Eine lange Einsatznacht fand so doch noch ein Ende.
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