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02.12.2010 - Autobahnpolizeirevier - BAB 14/RFB Dresden
Staugeplagt sind seit gestern Kraftfahrer die auf der BAB 14 in Richtung Dresden unterwegs sind und waren. Bereits gegen 13.30 Uhr stand ein LKW mit Panne im Baustellenbereich Mutzschen-Leisnig. Ein Vorbeifahren am LKW war nicht möglich, so dass sich der Stau teilweise zur Abfahrt Grimma bildete. Gegen 17.00 Uhr war der LKW geborgen und die Fahrbahn wieder freigegeben. Ab 18.00 Uhr kam es durch Schneeverwehungen und Schneefall immer wieder zu Behinderungen und der Verkehr teilweise zum Erliegen. Der eingesetzte Winterdienst musste mehrfach durch Funkwagen durch den Stau gelotst werden.
Ab ca. 21.45 Uhr kam der Verkehr im Bereich Grimma-Mutzschen (Deditzer Höhe) zum Erliegen. Mehrere LKWs waren an der Steigung nach der Muldenbrücke aufgrund Fahrbahnglätte liegen geblieben. Der Winterdienst kam in diesem Bereich mehrfach zum Einsatz, um die Fahrbahn zu räumen bzw. zu salzen. Gegen 22.00 Uhr wurde das THW verständigt. Zum Einsatz kamen sieben Fahrzeuge, drei aus Grimma, zwei aus Leipzig und zwei aus Eilenburg. Die Helfer haben mit Ihren Fahrzeugen mittels Abschleppstangen die liegengebliebenen LKWs den Berg hochgezogen. Nach Aussagen des stellvertretenden Ortsbeauftragten des Grimmaer THW wurden ca. 40 LKW auf diese Weise geschleppt. Außerdem wurden die Parkplätze in beiden Fahrtrichtungen der Rastanlagen Muldental beräumt. Aufgrund der Witterungsverhältnisse war es für viele LKW-Fahrer nicht möglich sich an die Parkordnung zu halten. Dadurch gab es sehr starke Probleme auf die Pärkplatze zu gelangen bzw. diese wieder zu verlassen. Die Helfer teilten warme Getränke an die im Stau stehenden Kraftfahrern aus. Weit nach Mitternacht wurde eine aus stark übernächtigten Kindern und Jugendlichen bestehende Stepptanzgruppe (Vizeweltmeister) durch das THW von Parkplatz der Muldentalraststätte gelotst und zum Schlafen im THW-Gebäude untergebracht. Die Helfer des THW waren bis ca. 11.30 Uhr im Einsatz. Nach 11.00 Uhr löste sich der Stau langsam auf. Trotzdem kommt es immer wieder zu kleineren Behinderungen. Problematisch war, dass auch der Winterdienst immer wieder im Stau stand. Viele Kraftfahrer mussten durch die Polizei geweckt werden, bzw. in anderen Autos gesucht werden. Erschwerend kam hinzu, dass durch die Autofahrer keine Rettungsgasse gebildet wurde. Die Beamten des Autobahnpolizeirevieres der PD Westsachsen wurden zwischen Mitternacht und 13.30 Uhr zu insgesamt 27 Einsätzen auf dem gesamten Streckennetz der Autobahnen BAB 9, BAB 14 und BAB 38 gerufen. Text: Pressemitteilung Polizeidirektion Westsachsen
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